Stellungnahme zum BZ-Artikel über unsere Veranstaltung Dialog Islam - 5.0 out of 5 based on 48 votes

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Berlin, den 06.03.2017

 

Liebe Berlinerinnen und Berliner,

 

wie Sie sicherlich mitbekommen haben luden wir am 27. Januar 2017 zu der öffentlichen Veranstaltung "Dialog Islam - Islamisches Leben in der Bundesrepublik Deutschland" ein. Das Einladungsvideo zu dieser Veranstaltung können Sie folgendem Link entnehmen:

 https://youtu.be/zsLakBOAf7U

Das Ziel dieser Veranstaltung ist es im Rahmen einer offenen Diskussionskultur über aktuelle Themen zu sprechen, welche im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Wir suchen den Dialog, um das Miteinander innerhalb unserer Gesellschaft zu fördern und damit einen kleinen Beitrag für eine harmonische Gesellschaft zu leisten. Leider werden diese Bestrebungen seitens einiger Vertreter der Presse mit folgenden Verleumdungen kommentiert:

 

Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/extremismus-szene-in-berlin-kein-hausverbot-fuer-salafisten/19441040.html

B.Z.: http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/senat-will-gefaehrlichen-salafisten-kein-generelles-hausverbot-erteilen

Morgenpost: http://www.morgenpost.de/berlin/article209819395/CDU-will-Register-zu-islamistischen-Gruppierungen-in-Berlin.html

 

Unser Verein Berliner Muslime e.V. stellt klar, dass eine Vielzahl der aufgeführten Aussagen reine Verleumdungen sind. Wir als Verein wirken als produktiver Teil innerhalb der Gesellschaft. Entgegen der oben aufgeführten Artikel, sind wir zu keiner Zeit "Extremisten, die sich den Untergang dieses Staates zum Ziel gesetzt haben“. Wir sind kein politischer Verein und arbeiten erst recht nicht an der "Abschaffung der politischen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland" (Quelle B.Z.)

 

Wir sind ein Verein junger deutscher Muslime, die mit einer selbstbestimmten, islamischen Identität seit Jahren den Dialog mit Mitbürgern verschiedenster Konfessionen und Weltanschauungen suchen. Dadurch leisten wir unseren Beitrag für eine tolerante und harmonische Gesellschaft. Das Motto unseres Vereins lautet:

Für eine gemeinsame Zukunft.

Diese Bestrebungen werden seitens einiger "hasspredigenden" Journalisten und Politiker torpediert. Der eingeladene Gastreferent Imam Mohamed Benhsain ist, im innerislamischen Diskurs, bekannt als Quelle der Besonnenheit und der Mäßigung. Er setzt sich seit Jahrzehnten für einen multikulturellen Dialog ein.

Die von Herrn Dregger (CDU) angestoßenen Verleumdungen und pauschalen Stigmatisierungen ziehen tiefe Gräben der Spaltung und Disharmonie in unsere Gesellschaft. Herr Dregger hätte sich besser die Mühe machen sollen, unsere Einladung anzunehmen, um sich selbst ein Bild zu machen.

Trotz dieser Vorwürfe bleiben wir für einen breiten Dialog offen und hoffen Sie bei unserer nächsten Veranstaltung zu begrüßen.

 

Berliner Muslime e.V.