Berliner Muslime

Die Stütze der Rechtsbestimmungen (Al-ʿUmda fi l-Ahkam) · Kapitel 31 von 67

Kapitel: Das Fastenbrechen-Almosen (Sadaqat al-Fitr)

Kapitel: Das Fastenbrechen-Almosen (Sadaqat al-Fitr)

Hadith

١٧٢ – عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ رضي الله عنهما قَالَ: «فَرَضَ النَّبِيُّ ﷺ صَدَقَةَ الْفِطْرِ – أَوْ قَالَ: رَمَضَانَ – عَلَى الذَّكَرِ وَالْأُنْثَى، وَالْحُرِّ وَالْمَمْلُوكِ؛ صَاعاً مِنْ تَمْرٍ، أَوْ صَاعاً مِنْ شَعِيرٍ. فَعَدَلَ النَّاسُ بِهِ نِصْفَ صَاعٍ مِنْ بُرٍّ، عَلَى الصَّغِيرِ وَالْكَبِيرِ». وَفِي لَفْظٍ: «أَنْ تُؤَدَّى قَبْلَ خُرُوجِ النَّاسِ إِلَى الصَّلَاةِ».

172 – Von Abdullah ibn Umar, möge Allah mit beiden zufrieden sein, wird berichtet: „Der Prophet ﷺ machte das Fastenbrechen-Almosen – oder er sagte: das Almosen von Ramadan – zur Pflicht für Mann und Frau, Freien und Sklaven: einen Sa‘ Datteln oder einen Sa‘ Gerste. Da setzten die Leute dafür einen halben Sa‘ Weizen an, für Klein und Groß.“ In einer Fassung heißt es: „Es soll entrichtet werden, bevor die Leute zum Gebet hinausgehen.“

Hadith

١٧٣ – عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ رضي الله عنه قَالَ: «كُنَّا نُعْطِيهَا فِي زَمَانِ النَّبِيِّ ﷺ صَاعاً مِنْ طَعَامٍ، أَوْ صَاعاً مِنْ تَمْرٍ، أَوْ صَاعاً مِنْ شَعِيرٍ، أَوْ صَاعاً مِنْ أَقِطٍ، أَوْ صَاعاً مِنْ زَبِيبٍ. فَلَمَّا جَاءَ مُعَاوِيَةُ – وَجَاءَتِ السَّمْرَاءُ –؛ قَالَ: أَرَى مُدّاً مِنْ هَذَا يَعْدِلُ مُدَّيْنِ. قَالَ أَبُو سَعِيدٍ: أَمَّا أَنَا؛ فَلَا أَزَالُ أُخْرِجُهُ كَمَا كُنْتُ أُخْرِجُهُ».

173 – Von Abu Said al-Chudri, möge Allah mit ihm zufrieden sein, wird berichtet: „Zur Zeit des Propheten ﷺ gaben wir es als einen Sa‘ Nahrungsmittel, oder einen Sa‘ Datteln, oder einen Sa‘ Gerste, oder einen Sa‘ getrockneten Quark, oder einen Sa‘ Rosinen. Als dann Muawiya kam – und der Weizen as-Samra’ aufkam –, sagte er: ‚Ich sehe, dass ein Mudd hiervon zwei Mudd entspricht.‘ Abu Said sagte: ‚Ich für meinen Teil gebe es weiterhin so, wie ich es immer gegeben habe.‘“