Berliner Muslime

Das Buch Akhsar al-Mukhtasarat – Die kürzeste der Kurzfassungen zum Fiqh nach der Rechtsschule von Imam Ahmad ibn Hanbal · Kapitel 12 von 36

Die zweite Einleitung: Zur Biographie des Verfassers

Die zweite Einleitung: Zur Biographie des Verfassers

Über ihn sagte Schaich ʿAbd ar-Raḥmān ibn ʿAbdallāh ibn Aḥmad ad-Dimaschqī, später al-Ḥanbalī, in seinem Kommentar zu „Akhṣar al-Mukhtaṣarāt":

Gelehrtenaussage

هو الحَبْرُ العُمْدَةُ العلّام، فريد عصره وزمانه، ووحيد دهره وأوانه، زين العلماء العاملين، عمدة أهل التحقيق، وزُبْدَةُ أهل التدقيق، محمد بن بدر الدِّين بن عبد القادر بن بَلْبَان الخَزْرَجي القادري، الحَنْبَلِيّ[١].

Er ist der verlässliche Gelehrte, die Stütze, der große Wissende, der Einzigartige seiner Epoche und seiner Zeit, der Alleinstehende seiner Ära und seines Zeitalters, die Zierde der handelnden Gelehrten, die Stütze der Verifizierenden und das Beste der genau Prüfenden: Muḥammad ibn Badr ad-Dīn ibn ʿAbd al-Qādir ibn Balbān al-Khazrajī al-Qādirī al-Ḥanbalī.1

1 „Kashf al-Mukhaddarāt" (1/12).

Und Schaich Muḥammad ibn Kinnān sagte in seinem Buch „ar-Riyāḍ as-sundusiyya fī talkhīṣ tārīkh aṣ-Ṣāliḥiyya":

Gelehrtenaussage

ومن أدركناه من العلماء شيخ الإِسْلامَ محمد بن بَلْبَان، كانت الأفاضل تخرج من الشام إلى المدرسة العمرية — يعني بالصالحية — للقراءة عليه، مع ما كان بدمشق من العلماء في عصره كالصفوري، والعيثي، والإسطواني، والحصكفي، والفتال، وقرأ عليه ما لا يحصى. قال: وما من عالم من العلماء الآن إلاَّ وقرأ عليه، وأخذ عنه الأجلاء مسند الحديث، وقرأ عليه جماعة من مشاهير علماء الإِسْلامَ كالخفاجي، وإبراهيم الكوراني وأمثالهما، وكان أعيان البلد والوزراء يخرجون لزيارته، ولا ينزل هو من الصالحية إلى دمشق إلا قليلاً، وكان من جهابذة العلم، ومن تلامذته ابن الحائك المفتي، والكامدي، وأبو المواهب الحَنْبَلِيّ، والشيخ عبد القادر التغلبي الدومي، والعلاَّمة حمزة الدومي، والعلاَّمة القاضي أحمد الدومي (الدومي نسبة إلى دوما عَلَى القياس والدوماني عَلَى غير القياس)، وأَبو الفلاح عبد الحيّ بن العِماد، ثُمَّ ذكر جماعة من تلامذته يطول بنا سردهم.

Zu den Gelehrten, die wir noch erlebt haben, gehört Schaikh al-Islām Muḥammad ibn Balbān. Die Gelehrten und Vortrefflichen verließen asch-Schām, um in die ʿUmariyya-Schule, das heißt in aṣ-Ṣāliḥiyya, zu gehen und bei ihm zu lesen, trotz all der Gelehrten, die es zu seiner Zeit in Damaskus gab, wie aṣ-Ṣafūrī, al-ʿAyṭhī, al-Isṭuwānī, al-Ḥaṣkafī und al-Fattāl. Unzählige lasen bei ihm. Er sagte: Es gibt heute keinen Gelehrten, der nicht bei ihm gelesen hätte. Die Angesehenen nahmen von ihm das Musnad des Hadith auf, und eine Gruppe berühmter Gelehrter des Islams las bei ihm, etwa al-Khafājī, Ibrāhīm al-Kūrānī und ihresgleichen. Die Honoratioren der Stadt und die Minister kamen heraus, um ihn zu besuchen. Er selbst stieg nur selten von aṣ-Ṣāliḥiyya nach Damaskus hinab. Er gehörte zu den Meistern der Wissenschaft. Zu seinen Schülern zählen Ibn al-Ḥāʾik, der Mufti, al-Kāmidī, Abū l-Mawāhib al-Ḥanbalī, Schaich ʿAbd al-Qādir at-Taghlibī ad-Dūmī, der Gelehrte Ḥamza ad-Dūmī, der Gelehrte und Richter Aḥmad ad-Dūmī (ad-Dūmī ist die regelrechte Herkunftsbezeichnung nach Dūmā, ad-Dūmānī die unregelmäßige) und Abū l-Falāḥ ʿAbd al-Ḥayy ibn al-ʿImād. Danach nannte er eine Gruppe seiner Schüler, deren Aufzählung uns zu lange dauern würde.

Amīn Effendī al-Muḥibbī hat ihn in seiner Geschichte „Khulāṣat al-athar" gewürdigt1 und gesagt:

Gelehrtenaussage

محمد بن بدر الدين بن بَلْبَان البَعْليّ الأصل الدِّمَشْقِيّ الصَّالحيّ الفقيه المُحدِّث المُعَمِّر، أحد الأئمة الزُّهاد، ومن كبار أصحاب الشهاب ابن أبـي الوفاء الوفائي في الحديث والفقه، ثُمَّ زاد عليه في معرفة المذاهب الأربعة، وكان يقرىء فيها، وأفتى مدة عمره، وانتهت إليه رئاسة العلم بالصالحية، وكان عالماً ورعاً قطع أوقاته بالعبادة والعلم، والكتابة والدرس والطلب، حتى مكن الله منزلته من القلوب، وأحبه الخاص والعام، وكان دَيِّناً صالحاً، حسن الخلق والصحبة، متواضعاً، حلوَ العبارة، كثير التحري في أمر الدِّين والدُّنيا، منقطعاً إلى الله تعالى، وكان كثيراً ما يورد كلام الحافظ أبـي الحسن عَلي بن أحمد الزيدي وهو قوله: اجعلوا النوافل كالفرائض، والمعاصي كالكفر، والشهوات كالسُّمّ، ومخالطة الناس كالنَّار، والغذاءَ كالدواء. وكان في أحواله مستقيماً على أسلوب واحد منذ عرف، فكان يأتي من بيته إلى المدرسة العمرية بالصالحية في الصباح، فيجلس فيها وأوقاته منقسمة أقساماً: صلاة، وقراءة قرآن، وكتابة وإقراء، وانتفع به خلق كثير، وأخذ عنه الحديث جمع من أعيان العلماء، واتفق أهل عصره على تقديمه وتفضيله. وله كتاب «كافي المبتدي» في الفقه، واختصره في كتاب لطيف سماه أخصر المختصرات. وله كتاب «مختصر الإفادات في ربع العبادات مع الآداب وزيادات». ورسالة في العقيدة السلفية اختصرها من كتاب «نهاية المبتدئين» لابن حمدان الحَنْبَلِيّ[٢].

Muḥammad ibn Badr ad-Dīn ibn Balbān, von Herkunft aus Baʿlabakk, Damaszener und aṣ-Ṣāliḥī, der Rechtsgelehrte, der Hadithgelehrte, der Hochbetagte, einer der asketischen Imame und einer der bedeutendsten Gefährten von asch-Schihāb Ibn Abī l-Wafāʾ al-Wafāʾī in Hadith und Fiqh. Später übertraf er ihn noch in der Kenntnis der vier Rechtsschulen, lehrte darin und gab sein Leben lang Rechtsgutachten. Die Leitung der Wissenschaft in aṣ-Ṣāliḥiyya ging auf ihn über. Er war gelehrt und gottesfürchtig und verbrachte seine Zeit mit Gottesdienst und Wissen, mit Schreiben, Unterricht und Studium, bis Gott ihm einen festen Platz in den Herzen verschaffte und ihn Gebildete wie einfache Leute liebten. Er war fromm und rechtschaffen, von gutem Charakter und angenehmem Umgang, bescheiden, von wohlklingender Ausdrucksweise, sehr darauf bedacht, in Angelegenheiten von Religion und Diesseits sorgfältig zu prüfen, und ganz Gott, dem Erhabenen, zugewandt. Oft führte er die Worte des Ḥāfiẓ Abū l-Ḥasan ʿAlī ibn Aḥmad az-Zaydī an, nämlich: Haltet die freiwilligen Werke wie Pflichten, die Sünden wie Unglauben, die Begierden wie Gift, den Umgang mit den Menschen wie Feuer und die Nahrung wie Medizin. In seinen Lebensumständen war er, seit man ihn kannte, stets auf ein und derselben Linie: Er kam am Morgen von seinem Haus zur ʿUmariyya-Schule in aṣ-Ṣāliḥiyya und setzte sich dort nieder, seine Zeit in Abschnitte gegliedert: Gebet, Quranrezitation, Schreiben und Unterrichten. Sehr viele Menschen zogen Nutzen aus ihm, eine Gruppe angesehener Gelehrter nahm von ihm Hadith auf, und die Leute seiner Zeit waren sich einig darin, ihn voranzustellen und ihm den Vorzug zu geben. Von ihm stammt das Buch „Kāfī al-mubtadī" über das Fiqh, das er in einem feinen Buch kürzte, das er „Akhṣar al-Mukhtaṣarāt" nannte. Von ihm stammt auch das Buch „Mukhtaṣar al-Ifādāt fī rubʿ al-ʿibādāt maʿa l-ādāb wa ziyādāt". Ferner verfasste er eine Abhandlung über das salafitische Glaubensbekenntnis, die er aus dem Buch „Nihāyat al-mubtadiʾīn" von Ibn Ḥamdān al-Ḥanbalī kürzte.2

1 „Khulāṣat al-athar" (3/401, 402).

2 In seiner Biographie erwähnen sie, dass von ihm auch stammen: „ar-Risāla az-Zaydiyya fī ajwibat as'ilat az-Zaydiyya" und „Bughyat al-mustafīd fī t-tajwīd" sowie eine Abhandlung über die Lesart ʿĀṣims.

Gelehrtenaussage

وكان له محاسن ولطائف مع العلماء، وولي خطابة الجامع المظفري المسمى بجامع الحنابلة في الصالحية، وكان الناس يقصدون الجامع المذكور للصلاة والتبرّك به[١]. قال المحبي: وبالجملة فقد كان بقية السلف وبركةَ الخلف، وكانت وفاته سنة ثلاث وثمانين وألف، ودفن بسفح قاسيون.

Er hatte Vorzüge und feine Züge im Umgang mit den Gelehrten und übernahm das Predigeramt der Muẓaffarī-Moschee, die „Moschee der Hanbaliten" in aṣ-Ṣāliḥiyya genannt wird. Die Leute suchten die genannte Moschee auf, um dort zu beten und Segen zu erlangen.1 Al-Muḥibbī sagte: Kurz gesagt, er war ein Überrest der Altvorderen und ein Segen für die Späteren. Er starb im Jahr 1083 und wurde am Fuß des Qāsiyūn begraben.

Dies ist die Zusammenfassung dessen, was al-Muḥibbī gesagt hat.

Auch Schaich Yaḥyā al-Maṣāliḥī erwähnte ihn in „Manāqib al-ʿulamāʾ al-ʿāmilīn" und sagte:

Gelehrtenaussage

هو شيخ الإِسْلامَ زُهْداً وعبادة وعلماً، كان أحد الأئمة العلماء المنقطعين إلى الله للعبادة، وإقراء العلوم النافعة، وكان إذا رآه أحد عرف بمجرد رؤيته ولايته لإحاطة النور به، كثير التحري في أمور الدِّين والدُّنيا. اهـ[٢].

Er ist der Schaikh al-Islām an Askese, Gottesdienst und Wissen. Er war einer der gelehrten Imame, die sich ganz Gott zum Gottesdienst und zur Lehre nützlicher Wissenschaften widmeten. Wenn jemand ihn sah, erkannte er allein beim Anblick seine Gottesnähe, weil ihn ein Licht umgab. Er prüfte in Angelegenheiten von Religion und Diesseits sehr sorgfältig. Ende des Zitats.2