Berliner Muslime

Das Erreichen des Ziels aus den Belegen der Rechtsurteile · Kapitel 74 von 91

Kapitel: Das Ta'zir (Ermessensstrafe) und das Urteil über den Angreifer

Kapitel: Das Ta'zir (Ermessensstrafe) und das Urteil über den Angreifer

Hadith

١٠٧٠ – عَنْ أَبِي بُرْدَةَ الْأَنْصَارِيِّ رضي الله عنه: أَنَّهُ سَمِعَ رَسُولَ اللَّهِ ﷺ يَقُولُ: «لَا يُجْلَدُ فَوْقَ عَشَرَةِ أَسْوَاطٍ؛ إِلَّا فِي حَدٍّ مِنْ حُدُودِ اللَّهِ» مُتَّفَقٌ عَلَيْهِ.

1070 – Abu Burda al-Ansari, möge Allah mit ihm zufrieden sein, hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen: „Man darf nicht mehr als zehn Peitschenhiebe geben, außer bei einer der Hadd-Strafen Allahs." Übereinstimmend überliefert.

Hadith

١٠٧١ – وَعَنْ عَائِشَةَ رضي الله عنها أَنَّ النَّبِيَّ ﷺ قَالَ: «أَقِيلُوا ذَوِي الْهَيْئَاتِ عَثَرَاتِهِمْ إِلَّا الْحُدُودَ» رَوَاهُ أَبُو دَاوُدَ، وَالنَّسَائِيُّ.

1071 – Aischa, möge Allah mit ihr zufrieden sein, berichtete, dass der Prophet ﷺ sagte: „Seht Leuten von gutem Ruf ihre Fehltritte nach, außer bei den Hadd-Strafen." Überliefert von Abu Dawud und an-Nasa'i.

Hadith

١٠٧٢ – وَعَنْ عَلِيٍّ رضي الله عنه قَالَ: «مَا كُنْتُ لِأُقِيمَ عَلَى أَحَدٍ حَدّاً، فَيَمُوتَ، فَأَجِدَ فِي نَفْسِي، إِلَّا شَارِبَ الْخَمْرِ؛ فَإِنَّهُ لَوْ مَاتَ وَدَيْتُهُ» أَخْرَجَهُ الْبُخَارِيُّ.

1072 – Ali, möge Allah mit ihm zufrieden sein, sagte: „Ich würde an niemandem eine Hadd-Strafe vollstrecken, sodass er stirbt und ich dann Bedenken in meiner Seele fände – außer beim Weintrinker; denn stürbe dieser, würde ich sein Blutgeld bezahlen." Überliefert von al-Bukhari.

Hadith

١٠٧٣ – وَعَنْ سَعِيدِ بْنِ زَيْدٍ رضي الله عنه قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «مَنْ قُتِلَ دُونَ مَالِهِ فَهُوَ شَهِيدٌ» رَوَاهُ الْأَرْبَعَةُ، وَصَحَّحَهُ التِّرْمِذِيُّ.

1073 – Said ibn Zaid, möge Allah mit ihm zufrieden sein, berichtete: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Wer bei der Verteidigung seines Besitzes getötet wird, ist ein Märtyrer." Überliefert von den Vier; at-Tirmidhi erklärte es für sahih.

Hadith

١٠٧٤ – وَعَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ خَبَّابٍ قَالَ: سَمِعْتُ أَبِي يَقُولُ: سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ ﷺ يَقُولُ: «تَكُونُ فِتَنٌ، فَكُنْ فِيهَا عَبْدَ اللَّهِ الْمَقْتُولَ، وَلَا تَكُنِ الْقَاتِلَ» أَخْرَجَهُ ابْنُ أَبِي خَيْثَمَةَ، وَالدَّارَقُطْنِيُّ. وَأَخْرَجَ أَحْمَدُ نَحْوَهُ عَنْ خَالِدِ بْنِ عُرْفُطَةَ رضي الله عنه.

1074 – Abdullah ibn Khabbab berichtete: Ich hörte meinen Vater sagen: Ich hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen: „Es wird Unruhen (Fitnas) geben. Sei in ihnen der getötete Diener Allahs und sei nicht der Tötende." Überliefert von Ibn Abi Khaythama und ad-Daraqutni. Und Ahmad überlieferte Ähnliches von Khalid ibn Urfuta, möge Allah mit ihm zufrieden sein.

Hadith

١٠٧٥ – وَعَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رضي الله عنه أَنَّهُ سَمِعَ رَسُولَ اللَّهِ ﷺ يَقُولُ: «لَوِ اطَّلَعَ أَحَدٌ فِي بَيْتِكَ وَلَمْ تَأْذَنْ لَهُ، فَخَذَفْتَهُ بِحَصَاةٍ، فَفَقَأْتَ عَيْنَهُ؛ مَا عَلَيْكَ مِنْ جُنَاحٍ» مُتَّفَقٌ عَلَيْهِ، وَاللَّفْظُ لِلْبُخَارِيِّ.

1075 – Abu Huraira, möge Allah mit ihm zufrieden sein, hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen: „Wenn jemand in dein Haus hineinschaut, ohne dass du es ihm erlaubt hast, und du wirfst ein Steinchen nach ihm und stichst ihm das Auge aus, so trifft dich keine Schuld." Übereinstimmend überliefert; der Wortlaut stammt von al-Bukhari.

Hadith

وَفِي رِوَايَةٍ لِلنَّسَائِيِّ: «فَلَا دِيَةَ لَهُ، وَلَا قِصَاصَ».

Und in einer Überlieferung bei an-Nasa'i: „So hat er weder Anspruch auf Blutgeld noch auf Vergeltung."

Hadith

١٠٧٦ – وَعَنْ حَرَامِ بْنِ مُحَيِّصَةَ، عَنْ أَبِيهِ رضي الله عنه: «أَنَّ نَاقَةً لِلْبَرَاءِ دَخَلَتْ حَائِطَ رَجُلٍ فَأَفْسَدَتْ. فَقَضَى رَسُولُ اللَّهِ ﷺ عَلَى أَهْلِ الْأَمْوَالِ حِفْظَهَا بِالنَّهَارِ. وَعَلَى أَهْلِ الْمَوَاشِي حِفْظَهَا بِاللَّيْلِ» أَخْرَجَهُ أَبُو دَاوُدَ، وَالنَّسَائِيُّ، وَصَحَّحَهُ ابْنُ حِبَّانَ، وَفِي إِسْنَادِهِ اخْتِلَافٌ.

1076 – Haram ibn Muhayyisa überlieferte von seinem Vater, möge Allah mit ihm zufrieden sein: „Eine Kamelstute des al-Bara' drang in den Garten eines Mannes ein und richtete Schaden an. Da entschied der Gesandte Allahs ﷺ, dass die Besitzer der Gärten (des Vermögens) diese tagsüber zu bewachen haben, die Besitzer des Viehs aber ihr Vieh nachts." Überliefert von Abu Dawud und an-Nasa'i; Ibn Hibban erklärte es für sahih; in seiner Überliefererkette gibt es Meinungsverschiedenheit.