Berliner Muslime

Die Adschurrumiyya – Einführung in die arabische Grammatik · Kapitel 7 von 7

Die Nomen im Genitiv

Das Kapitel im Überblick

الْمَخْفُوضَاتُ ثَلَاثَةُ أَنْوَاعٍ
Die Nomen im Genitiv: drei Arten
مَخْفُوضٌ بِالْحَرْفِ
Was durch eine Partikel (ḥarf) im Genitiv steht
  1. 1
    بِمِنْ، وَإِلَى، وَعَنْ، وَعَلَى، وَفِي، وَرُبَّ
    min, ilā, ʿan, ʿalā, fī, rubba
    von – zu – über/von … weg – auf – in – manch
  2. 2
    الْبَاءِ، وَالْكَافِ، وَاللَّامِ
    bi- (mit/durch), ka- (wie) und li- (für)
  3. 3
    بِحُرُوفِ الْقَسَمِ
    Die Partikeln des Schwurs (ḥurūf al-qasam)
    wa-, bi- und ta-
  4. 4
    بِوَاوِ رُبَّ
    Das wa- des rubba (wāw rubba)
  5. 5
    بِمُذْ، وَمُنْذُ
    mudh und mundhu (seit)
مَخْفُوضٌ بِالْإِضَافَةِ
Was durch die Genitivverbindung (iḍāfa) im Genitiv steht
wie in: ghulāmu Zaidin (Zaids Junge) – es kommt in zwei Arten vor
  1. 6
    مَا يُقَدَّرُ بِاللَّامِ
    Mit hinzugedachtem li- (für) aufgelöst
    ghulāmu Zaidin (Zaids Junge)
  2. 7
    مَا يُقَدَّرُ بِمِنْ
    Mit hinzugedachtem min (aus) aufgelöst
    thaubu khazzin (ein Gewand aus Seide), bābu sādschin (eine Tür aus Teakholz), khātamu ḥadīdin (ein Ring aus Eisen)
تَابِعٌ لِلْمَخْفُوضِ
Das Folgewort (tābiʿ) eines Wortes im Genitiv

Übersicht der Redaktion – sie fasst zusammen und gehört nicht zum Text des Verfassers.

بَابُ الْمَخْفُوضَاتِ مِنَ الْأَسْمَاءِ
Kapitel: Die Nomen im Genitiv (makhfūḍāt al-asmāʾ)
الْمَخْفُوضَاتُ ثَلَاثَةُ أَنْوَاعٍ: مَخْفُوضٌ بِالْحَرْفِ، وَمَخْفُوضٌ بِالْإِضَافَةِ، وَتَابِعٌ لِلْمَخْفُوضِ.
Die Nomen im Genitiv sind drei Arten: das, was durch eine Partikel (ḥarf) im Genitiv steht, das, was durch die Genitivverbindung (iḍāfa) im Genitiv steht, und das Folgewort (tābiʿ) eines Wortes im Genitiv.
فَأَمَّا الْمَخْفُوضُ بِالْحَرْفِ فَهُوَ مَا يُخْفَضُ بِمِنْ، وَإِلَى، وَعَنْ، وَعَلَى، وَفِي، وَرُبَّ، وَالْبَاءِ، وَالْكَافِ، وَاللَّامِ،
Was durch eine Partikel im Genitiv steht, ist das, was in den Genitiv gesetzt wird durch min (von), ilā (zu), ʿan (über/von … weg), ʿalā (auf), fī (in), rubba (manch), bi- (mit/durch), ka- (wie) und li- (für),
وَبِحُرُوفِ الْقَسَمِ، وَهِيَ: الْوَاوُ، وَالْبَاءُ، وَالتَّاءُ، وَبِوَاوِ رُبَّ، وَبِمُذْ، وَمُنْذُ.
durch die Partikeln des Schwurs (ḥurūf al-qasam) – das sind wa-, bi- und ta- –, durch das wa- des rubba (wāw rubba) sowie durch mudh und mundhu (seit).
وَأَمَّا مَا يُخْفَضُ بِالْإِضَافَةِ فَنَحْوُ قَوْلِكَ: «غُلَامُ زَيْدٍ».
Was durch die Genitivverbindung im Genitiv steht, ist wie in: „Zaids Junge (ghulāmu Zaidin)“.
وَهُوَ عَلَى قِسْمَيْنِ: مَا يُقَدَّرُ بِاللَّامِ، وَمَا يُقَدَّرُ بِمِنْ.
Es kommt in zwei Arten vor: das, was mit hinzugedachtem li- (für) aufgelöst wird, und das, was mit hinzugedachtem min (aus) aufgelöst wird.
فَالَّذِي يُقَدَّرُ بِاللَّامِ نَحْوُ: «غُلَامُ زَيْدٍ»،
Was mit li- aufgelöst wird, ist wie: „Zaids Junge (ghulāmu Zaidin)“.
وَالَّذِي يُقَدَّرُ بِمِنْ نَحْوُ: «ثَوْبُ خَزٍّ» وَ«بَابُ سَاجٍ» وَ«خَاتَمُ حَدِيدٍ».
Was mit min aufgelöst wird, ist wie: „ein Gewand aus Seide (thaubu khazzin)“, „eine Tür aus Teakholz (bābu sādschin)“ und „ein Ring aus Eisen (khātamu ḥadīdin)“.

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