بَابُ الْمَخْفُوضَاتِ مِنَ الْأَسْمَاءِ
Kapitel: Die Nomen im Genitiv (makhfūḍāt al-asmāʾ)
الْمَخْفُوضَاتُ ثَلَاثَةُ أَنْوَاعٍ: مَخْفُوضٌ بِالْحَرْفِ، وَمَخْفُوضٌ بِالْإِضَافَةِ، وَتَابِعٌ لِلْمَخْفُوضِ.
Die Nomen im Genitiv sind drei Arten: das, was durch eine Partikel (ḥarf) im Genitiv steht, das, was durch die Genitivverbindung (iḍāfa) im Genitiv steht, und das Folgewort (tābiʿ) eines Wortes im Genitiv.
فَأَمَّا الْمَخْفُوضُ بِالْحَرْفِ فَهُوَ مَا يُخْفَضُ بِمِنْ، وَإِلَى، وَعَنْ، وَعَلَى، وَفِي، وَرُبَّ، وَالْبَاءِ، وَالْكَافِ، وَاللَّامِ،
Was durch eine Partikel im Genitiv steht, ist das, was in den Genitiv gesetzt wird durch min (von), ilā (zu), ʿan (über/von … weg), ʿalā (auf), fī (in), rubba (manch), bi- (mit/durch), ka- (wie) und li- (für),
وَبِحُرُوفِ الْقَسَمِ، وَهِيَ: الْوَاوُ، وَالْبَاءُ، وَالتَّاءُ، وَبِوَاوِ رُبَّ، وَبِمُذْ، وَمُنْذُ.
durch die Partikeln des Schwurs (ḥurūf al-qasam) – das sind wa-, bi- und ta- –, durch das wa- des rubba (wāw rubba) sowie durch mudh und mundhu (seit).
وَأَمَّا مَا يُخْفَضُ بِالْإِضَافَةِ فَنَحْوُ قَوْلِكَ: «غُلَامُ زَيْدٍ».
Was durch die Genitivverbindung im Genitiv steht, ist wie in: „Zaids Junge (ghulāmu Zaidin)“.
وَهُوَ عَلَى قِسْمَيْنِ: مَا يُقَدَّرُ بِاللَّامِ، وَمَا يُقَدَّرُ بِمِنْ.
Es kommt in zwei Arten vor: das, was mit hinzugedachtem li- (für) aufgelöst wird, und das, was mit hinzugedachtem min (aus) aufgelöst wird.
فَالَّذِي يُقَدَّرُ بِاللَّامِ نَحْوُ: «غُلَامُ زَيْدٍ»،
Was mit li- aufgelöst wird, ist wie: „Zaids Junge (ghulāmu Zaidin)“.
وَالَّذِي يُقَدَّرُ بِمِنْ نَحْوُ: «ثَوْبُ خَزٍّ» وَ«بَابُ سَاجٍ» وَ«خَاتَمُ حَدِيدٍ».
Was mit min aufgelöst wird, ist wie: „ein Gewand aus Seide (thaubu khazzin)“, „eine Tür aus Teakholz (bābu sādschin)“ und „ein Ring aus Eisen (khātamu ḥadīdin)“.