Die Alfiyya des Ibn Malik · Kapitel 10 von 82
Der Eigenname
Der Eigenname
اسْمٌ يُعَيِّنُ الْمُسَمَّى مُطْلَقَا عَلَمُهُ كَجَعْفَرٍ وَخِرْنِقَا
Ein Nomen, das den Benannten schlechthin bestimmt – / sein Eigenname ist wie „Jaʿfar" und „Khirniq",
وَقَرَنٍ وَعَدَنٍ وَلَاحِقِ وَشَدْقَمٍ وَهَيْلَةٍ وَوَاشِقِ
„Qaran", „ʿAdan" und „Lāḥiq", / „Shadqam", „Haylah" und „Wāshiq".
وَاسْمًا أَتَى وَكُنْيَةً وَلَقَبَا وَأَخِّرَنْ ذَا إِنْ سِوَاهُ صَحِبَا
Er kommt als Ism (Eigenname), als Kunya und als Laqab (Beiname); / und stelle diesen (den Laqab) nach, wenn ein anderer ihn begleitet.
وَإِنْ يَكُونَا مُفْرَدَيْنِ فَأَضِفْ حَتْمًا وَإِلَّا أَتْبِعِ الَّذِي رَدِفْ
Und wenn beide einfache Wörter sind, dann annektiere zwingend; / andernfalls lass das Nachfolgende (als Apposition) folgen.
وَمِنْهُ مَنْقُولٌ كَفَضْلٍ وَأَسَدْ وَذُو ارْتِجَالٍ كَسُعَادَ وَأُدَدْ
Davon gibt es Übertragene, wie „Faḍl" und „Asad", / und spontan Gebildete, wie „Suʿād" und „Udad".
وَجُمْلَةٌ وَمَا بِمَزْجٍ رُكِّبَا ذَا إِنْ بِغَيْرِ وَيْهِ تَمَّ أُعْرِبَا
Und ein Satz (als Name), und was durch Verschmelzung zusammengesetzt wurde: / Dieses wird dekliniert, wenn es nicht auf „-wayh" endet.
وَشَاعَ فِي الْأَعْلَامِ ذُو الْإِضَافَةِ كَعَبْدِ شَمْسٍ وَأَبِي قُحَافَهْ
Und unter den Eigennamen ist der annektierte verbreitet, / wie „ʿAbd Shams" und „Abū Quḥāfa".
وَوَضَعُوا لِبَعْضِ الْأَجْنَاسِ عَلَمْ كَعَلَمِ الْأَشْخَاصِ لَفْظًا وَهْوَ عَمّْ
Und sie haben für manche Gattungen einen Eigennamen eingeführt, / wie den Eigennamen der Personen, dem Wortlaut nach – er ist aber (der Bedeutung nach) allgemein.
مِنْ ذَاكَ أُمُّ عِرْيَطٍ لِلْعَقْرَبِ وَهَكَذَا ثُعَالَةٌ لِلثَّعْلَبِ
Dazu gehört „Umm ʿIryaṭ" für den Skorpion, / und so „Thuʿāla" für den Fuchs.
وَمِثْلُهُ بَرَّةُ لِلْمَبَرَّهْ كَذَا فَجَارِ عَلَمٌ لِلْفَجْرَهْ
Und ebenso „Barra" für „al-mabarra" (die gute Tat), / so ist „Fajār" ein Eigenname für „al-fajra" (die Frevelhaftigkeit).