Die Alfiyya des Ibn Malik · Kapitel 34 von 82
Die Präpositionen
Die Präpositionen
هَاكَ حُرُوفَ الجَرِّ وَهْيَ مِنْ إِلَى حَتَّى خَلَا حَاشَا عَدَا فِي عَنْ عَلَى
Hier hast du die Präpositionen; es sind: „min", „ilâ", „ḥattâ", „khalâ", „ḥâshâ", „ʿadâ", „fî", „ʿan", „ʿalâ",
مُذْ مُنْذُ رُبَّ اللَّامُ كَيْ وَاوٌ وَتَا وَالكَافُ وَالبَا وَلَعَلَّ وَمَتَى
„mudh", „mundhu", „rubba", das Lâm, „kay", Wâw und Tâʾ, das Kâf und das Bâʾ, „laʿalla" und „matâ".
بِالظَّاهِرِ اخْصُصْ مُنْذُ مُذْ وَحَتَّى وَالكَافَ وَالوَاوَ وَرُبَّ وَالتَّا
Beschränke auf das offene Nomen: „mundhu", „mudh", „ḥattâ", das Kâf, das Wâw, „rubba" und das Tâʾ.
وَاخْصُصْ بِمُذْ وَمُنْذُ وَقْتاً وَبِرُبْ مُنَكَّراً وَالتَّاءُ لِلَّهِ وَرَبْ
Beschränke „mudh" und „mundhu" auf Zeitangaben, „rubba" auf Indeterminiertes, und das Tâʾ auf „Allah" und „rabb".
وَمَا رَوَوْا مِنْ نَحْوِ رُبَّهُ فَتَى نَزْرٌ كَذَا كَهَا وَنَحْوُهُ أَتَى
Was sie an Wendungen wie „rubbahu fatan" („mancher Jüngling") überliefert haben, ist selten; ebenso das Kâf an einem Pronomen, und Ähnliches ist vorgekommen.
بَعِّضْ وَبَيِّنْ وَابْتَدِئْ فِي الأَمْكِنَهْ بِمِنْ وَقَدْ تَأْتِي لِبَدْءِ الأَزْمِنَهْ
Drücke mit „min" Teilung, Erläuterung und Beginn bei Ortsangaben aus; es kommt auch für den Beginn von Zeiten vor.
وَزِيدَ فِي نَفْيٍ وَشِبْهِهِ فَجَرْ نَكِرَةً كَمَا لِبَاغٍ مِنْ مَفَرْ
Es wird in der Verneinung und ihrem Ähnlichen als Zusatz eingefügt und setzt dann ein Indeterminiertes in den Genitiv, wie in „Für den Frevler gibt es keine Zuflucht".
لِلِانْتِهَا حَتَّى وَلَامٌ وَإِلَى وَمِنْ وَبَاءٌ يُفْهِمَانِ بَدَلَا
Für das Ende dienen „ḥattâ", das Lâm und „ilâ"; „min" und das Bâʾ lassen den Sinn von „Ersatz" verstehen.
وَاللَّامُ لِلْمِلْكِ وَشِبْهِهِ وَفِي تَعْدِيَةً أَيْضاً وَتَعْلِيلٍ قُفِي
Das Lâm dient dem Besitz und dem Ähnlichen, ebenso der Transitivierung und der Begründung – folge dem.
وَزِيدَ وَالظَّرْفِيَّةَ اسْتَبِنْ بِبَا وَفِي وَقَدْ يُبَيِّنَانِ السَّبَبَا
Es wird auch als Zusatz eingefügt; die Bedeutung „in" (Räumlichkeit) erkenne an „bi-" und „fî"; beide zeigen zuweilen auch den Grund an.
بِالبَا اسْتَعِنْ وَعَدِّ عَوِّضْ أَلْصِقِ وَمِثْلَ مَعْ وَمِنْ وَعَنْ بِهَا انْطِقِ
Mit dem Bâʾ: bitte um Hilfe, transitiviere, ersetze, lass haften; und sprich damit auch wie „maʿa", „min" und „ʿan".
عَلَى لِلِاسْتِعْلَا وَمَعْنَى فِي وَعَنْ بِعَنْ تَجَاوُزاً عَنَى مَنْ قَدْ فَطَنْ
„ʿalâ" dient dem Oben-Sein sowie dem Sinn von „fî" und „ʿan"; mit „ʿan" meinte der Einsichtige das „Überschreiten".
كَمَا عَلَى مَوْضِعَ عَنْ قَدْ جُعِلَا وَقَدْ تَجِي مَوْضِعَ بَعْدٍ وَعَلَى
So wie „ʿalâ" an die Stelle von „ʿan" gesetzt wurde, steht „ʿan" zuweilen auch an der Stelle von „baʿda" und „ʿalâ".
شَبِّهْ بِكَافٍ وَبِهَا التَّعْلِيلُ قَدْ يُعْنَى وَزَائِداً لِتَوْكِيدٍ وَرَدْ
Vergleiche mit dem Kâf; mit ihm kann auch die Begründung gemeint sein, und als Zusatz zur Bekräftigung kommt es vor.
وَاسْتُعْمِلَ اسْماً وَكَذَا عَنْ وَعَلَى مِنْ أَجْلِ ذَا عَلَيْهِمَا مِنْ دَخَلَا
Es wird als Nomen gebraucht, ebenso „ʿan" und „ʿalâ"; deshalb konnte „min" auf beide eintreten.
وَمُذْ وَمُنْذُ اسْمَانِ حَيْثُ رَفَعَا أَوْ أُولِيَا الفِعْلَ كَجِئْتُ مُذْ دَعَا
„Mudh" und „mundhu" sind Nomina, wo sie ein Nomen im Nominativ nach sich haben oder auf ein Verb folgen, wie in „Ich kam, seit er rief".
وَإِنْ يَجُرَّا فِي مُضِيٍّ فَكَمِنْ هُمَا وَفِي الحُضُورِ مَعْنَى فِي اسْتَبِنْ
Setzen beide ein Nomen im Bezug auf Vergangenes in den Genitiv, so sind sie wie „min"; bei Gegenwärtigem erkenne den Sinn von „fî".
وَبَعْدَ مِنْ وَعَنْ وَبَاءٍ زِيدَ مَا فَلَمْ تَعُقْ عَنْ عَمَلٍ قَدْ عُلِمَا
Nach „min", „ʿan" und dem Bâʾ wird „mâ" hinzugefügt; es hindert sie nicht an ihrem bekannten Wirken.
وَزِيدَ بَعْدَ رُبَّ وَالكَافِ فَكَفْ وَقَدْ تَلِيهِمَا وَجَرٌّ لَمْ يُكَفْ
Nach „rubba" und dem Kâf wird es hinzugefügt und hemmt dann (ihr Wirken); zuweilen folgt es ihnen auch, ohne dass der Genitiv gehemmt wird.
وَحُذِفَتْ رُبَّ فَجَرَّتْ بَعْدَ بَلْ وَالفَا وَبَعْدَ الوَاوِ شَاعَ ذَا العَمَلْ
„Rubba" wird ausgelassen und wirkt dennoch (im Genitiv) nach „bal" und „fa-"; nach dem Wâw ist dieses Wirken verbreitet.
وَقَدْ يُجَرُّ بِسِوَى رُبَّ لَدَى حَذْفٍ وَبَعْضُهُ يُرَى مُطَّرِدَا
Zuweilen wird bei Auslassung auch mit etwas anderem als „rubba" der Genitiv gesetzt, und einiges davon gilt als regelmäßig.