Berliner Muslime

Die Alfiyya des Ibn Malik · Kapitel 40 von 82

Die Bauformen der Nomina des Handelnden und der ihnen ähnlichen Eigenschaften

Die Bauformen der Nomina des Handelnden und der ihnen ähnlichen Eigenschaften

Dichtung

٤٥٧. كَفَاعِلٍ صُغْ ٱسْمَ فَاعِلٍ إِذَا     مِنْ ذِي ثَلَاثَةٍ يَكُونُ كَغَذَا

Bilde das Nomen des Handelnden nach „fāʿil“, wenn es von einem dreiradikaligen Verb stammt, wie „ghadhā“.

Dichtung

٤٥٨. وَهْوَ قَلِيلٌ فِي فَعُلْتُ وَفَعِلْ     غَيْرَ مُعَدًّى بَلْ قِيَاسُهُ فَعِلْ

Es ist selten bei „faʿultu“ und „faʿila“, wenn sie nicht transitiv sind; vielmehr ist dessen Regelform „faʿil“.

Dichtung

٤٥٩. وَأَفْعَلٌ فَعْلَانُ نَحْوُ أَشِرِ     وَنَحْوُ صَدْيَانَ وَنَحْوُ الأَجْهَرِ

Und „afʿal“ und „faʿlān“, wie „ashir“, wie „ṣadyān“ und wie „al-ajhar“.

Dichtung

٤٦٠. وَفَعْلٌ ٱوْلَى وَفَعِيلٌ بِفَعُلْ     كَالضَّخْمِ وَالجَمِيلِ وَالفِعْلُ جَمُلْ

Und „faʿl“ ist angemessener, und „faʿīl“ gehört zu „faʿula“, wie „aḍ-ḍakhm“ und „al-jamīl“; und das Verb ist „jamula“.

Dichtung

٤٦١. وَأَفْعَلٌ فِيهِ قَلِيلٌ وَفَعَلْ     وَبِسِوَى الفَاعِلِ قَدْ يَغْنَى فَعَلْ

Und „afʿal“ ist darin selten, ebenso „faʿal“; und mit etwas anderem als „fāʿil“ begnügt man sich zuweilen: „faʿal“.

Dichtung

٤٦٢. وَزِنَةُ المُضَارِعِ ٱسْمُ فَاعِلِ     مِنْ غَيْرِ ذِي الثَّلَاثِ كَالمُوَاصِلِ

Und das Nomen des Handelnden hat bei nicht-dreiradikaligen Verben die Form des Präsens, wie „al-muwāṣil“,

Dichtung

٤٦٣. مَعَ كَسْرِ مَتْلُوِّ الأَخِيرِ مُطْلَقَا     وَضَمِّ مِيمٍ زَائِدٍ قَدْ سَبَقَا

mit Kasra auf dem Vorletzten in jedem Fall und mit Ḍamma eines zusätzlichen Mīm, das vorangestellt ist.

Dichtung

٤٦٤. وَإِنْ فَتَحْتَ مِنْهُ مَا كَانَ ٱنْكَسَرْ     صَارَ ٱسْمَ مَفْعُولٍ كَمِثْلِ المُنْتَظَرْ

Wenn du bei ihm aber das, was die Kasra trug, mit Fatḥa versiehst, wird es zum Partizip des Erleidenden, wie „al-muntaẓar“.

Dichtung

٤٦٥. وَفِي ٱسْمِ مَفْعُولِ الثُّلَاثِيِّ ٱطَّرَدْ     زِنَةُ مَفْعُولٍ كَآتٍ مِنْ قَصَدْ

Und beim Partizip des Erleidenden des Dreiradikaligen ist die Form „mafʿūl“ regelmäßig, wie das, was von „qaṣada“ kommt.

Dichtung

٤٦٦. وَنَابَ نَقْلاً عَنْهُ ذُو فَعِيلِ     نَحْوُ فَتَاةٍ أَوْ فَتًى كَحِيلِ

Und es vertritt, der Überlieferung nach, an seiner Statt das Wort der Form „faʿīl“, wie „ein Mädchen“ oder „ein junger Mann, mit Kohl geschminkt (kaḥīl)“.