Berliner Muslime

Die Alfiyya des Ibn Malik · Kapitel 63 von 82

Die Jussiv-Regenten

Die Jussiv-Regenten

Dichtung

٦٩٥. بِلَا وَلَامٍ طَالِباً ضَعْ جَزْمَا فِي الفِعْلِ هَكَذَا بِلَمْ وَلَمَّا

695. Setze den Dschazm beim Verb durch „lā" und „lām", wenn sie etwas fordern, ebenso durch „lam" und „lammā".

Dichtung

٦٩٦. وَاجْزِمْ بِإِنْ وَمَنْ وَمَا وَمَهْمَا أَيٍّ مَتَى أَيَّانَ أَيْنَ إِذْمَا

696. Und setze den Dschazm durch „in", „man", „mā", „mahmā", „ayy", „matā", „ayyāna", „ayna", „idhmā",

Dichtung

٦٩٧. وَحَيْثُمَا أَنَّى وَحَرْفٌ إِذْمَا كَإِنْ وَبَاقِي الأَدَوَاتِ أَسْمَا

697. „ḥaythumā" und „annā". „Idhmā" ist dabei eine Partikel wie „in"; die übrigen Wörter dagegen sind Nomen.

Dichtung

٦٩٨. فِعْلَيْنِ يَقْتَضِينَ شَرْطٌ قُدِّمَا يَتْلُو الجَزَاءُ وَجَوَاباً وُسِمَا

698. Sie verlangen zwei Verben: Das erste, vorangestellte, ist die Bedingung; ihm folgt der Folgesatz, der auch „Antwort" genannt wird.

Dichtung

٦٩٩. وَمَاضِيَيْنِ أَوْ مُضَارِعَيْنِ تُلْفِيهِمَا أَوْ مُتَخَالِفَيْنِ

699. Du findest beide in der Vergangenheit oder beide im Präsens oder aber verschieden.

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٧٠٠. وَبَعْدَ مَاضٍ رَفْعُكَ الجَزَا حَسَنْ وَرَفْعُهُ بَعْدَ مُضَارِعٍ وَهَنْ

700. Nach einer Vergangenheitsform ist es gut, den Folgesatz im Raf' zu setzen; nach einem Präsens aber ist sein Raf' schwach.

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٧٠١. وَاقْرُنْ بِفَا حَتْماً جَوَاباً لَوْ جُعِلْ شَرْطاً لِإِنْ أَوْ غَيْرِهَا لَمْ يَنْجَعِلْ

701. Verbinde mit „fāʾ" zwingend eine Antwort, die, würde sie zur Bedingung für „in" oder ein anderes Wort gemacht, dazu nicht taugte.

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٧٠٢. وَتَخْلُفُ الفَاءَ إِذَا المُفَاجَأَهْ كَإِنْ تَجُدْ إِذَا لَنَا مُكَافَأَهْ

702. Und „idhā" der Überraschung vertritt das „fāʾ", wie in: „Wenn du großzügig bist, dann gibt es für uns plötzlich eine Belohnung."

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٧٠٣. وَالفِعْلُ مِنْ بَعْدِ الجَزَا إِنْ يَقْتَرِنْ بِالفَا أَوِ الوَاوِ بِتَثْلِيثٍ قَمِنْ

703. Das Verb nach dem Folgesatz, wenn es mit „fāʾ" oder „wāw" verbunden ist, verdient eine dreifache Behandlung.

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٧٠٤. وَجَزْمٌ أَوْ نَصْبٌ لِفِعْلٍ إِثْرَ فَا أَوْ وَاوٍ انْ بِالجُمْلَتَيْنِ اكْتُنِفَا

704. Dschazm oder Nasb gilt für ein Verb nach „fāʾ" oder „wāw", wenn es von den beiden Sätzen umschlossen ist.

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٧٠٥. وَالشَّرْطُ يُغْنِي عَنْ جَوَابٍ قَدْ عُلِمْ وَالعَكْسُ قَدْ يَأْتِي إِنِ المَعْنَى فُهِمْ

705. Die Bedingung kann eine bereits bekannte Antwort entbehrlich machen; und das Umgekehrte kommt vor, wenn der Sinn verstanden wird.

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٧٠٦. وَاحْذِفْ لَدَى اجْتِمَاعِ شَرْطٍ وَقَسَمْ جَوَابَ مَا أَخَّرْتَ فَهْوَ مُلْتَزَمْ

706. Treffen Bedingung und Schwur zusammen, so lass die Antwort dessen weg, was du nachstellst; denn die des Vorangestellten ist verbindlich.

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٧٠٧. وَإِنْ تَوَالَيَا وَقَبْلُ ذُو خَبَرْ فَالشَّرْطَ رَجِّحْ مُطْلَقاً بِلَا حَذَرْ

707. Folgen beide aufeinander, und geht ihnen etwas voran, das ein Prädikat hat, so gib der Bedingung uneingeschränkt den Vorzug, ohne Bedenken.

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٧٠٨. وَرُبَّمَا رُجِّحَ بَعْدَ قَسَمٍ شَرْطٌ بِلَا ذِي خَبَرٍ مُقَدَّمِ

708. Manchmal wird nach einem Schwur die Bedingung bevorzugt, auch ohne dass etwas mit einem Prädikat vorangestellt ist.