Berliner Muslime

Die Alfiyya des Ibn Malik · Kapitel 70 von 82

Die Femininbildung (at-taʾnīth)

Die Femininbildung (at-taʾnīth)

Dichtung

٧٥٨. عَلَامَةُ التَّأْنِيثِ تَاءٌ أَوْ أَلِفْ وَفِي أَسَامٍ قَدَّرُوا التَّا كَالكَتِفْ
٧٥٩. وَيُعْرَفُ التَّقْدِيرُ بِالضَّمِيرِ وَنَحْوِهِ كَالرَّدِّ فِي التَّصْغِيرِ

758. Das Zeichen der Femininbildung ist ein Tāʾ oder ein Alif; und bei (manchen) Substantiven nahmen sie ein (verborgenes) Tāʾ an, wie bei „Schulter“ (katif).
759. Und die Annahme erkennt man am Pronomen und Ähnlichem, wie an der Rückführung bei der Verkleinerung.

Dichtung

٧٦٠. وَلَا تَلِي فَارِقَةً فَعُولَا أَصْلاً وَلَا المِفْعَالَ وَالمِفْعِيلَا
٧٦١. كَذَاكَ مِفْعَلٌ وَمَا تَلِيهِ تَا الفَرْقِ مِنْ ذِي فَشُذُوذٌ فِيهِ

760. Und das unterscheidende Tāʾ folgt dem Muster faʿūl überhaupt nicht, auch nicht dem mifʿāl und dem mifʿīl.
761. Ebenso (gilt es für) mifʿal; und wo das Unterscheidungs-Tāʾ einem dieser (Muster) folgt, da liegt eine Abweichung vor.

Dichtung

٧٦٢. وَمِنْ فَعِيلٍ كَقَتِيلٍ إِنْ تَبِعْ مَوْصُوفَهُ غَالِباً التَّا تَمْتَنِعْ
٧٦٣. وَأَلِفُ التَّأْنِيثِ ذَاتُ قَصْرِ وَذَاتُ مَدٍّ نَحْوُ أُنْثَى الغُرِّ

762. Und bei faʿīl im Sinn von „qatīl“ (getötet) unterbleibt das Tāʾ meistens, wenn es sein Beschriebenes begleitet.
763. Und das Alif der Femininbildung ist entweder kurz oder gedehnt, wie in „unthā al-ghurr“ (die Frau der Strahlenden).

Dichtung

٧٦٤. وَالِاشْتِهَارُ فِي مَبَانِي الأُولَى يُبْدِيهِ وَزْنُ أُرَبَى وَالطُّولَى
٧٦٥. وَمَرَطَى وَوَزْنُ فَعْلَى جَمْعَا أَوْ مَصْدَراً أَوْ صِفَةً كَشَبْعَى

764. Das häufige Vorkommen bei den Formen der ersten (der kurzen Art) zeigen die Muster „urabā“ und „ṭūlā“,
765. und „maraṭā“, und das Muster faʿlā als Plural oder Verbalnomen oder Eigenschaft, wie „shabʿā“.

Dichtung

٧٦٦. وَكَحُبَارَى سُمَّهَى سِبَطْرَى ذِكْرَى وَحِثِّيثَى مَعَ الكُفُرَّى
٧٦٧. كَذَاكَ خُلَّيْطَى مَعَ الشُّقَّارَى وَاعْزُ لِغَيْرِ هَذِهِ اسْتِنْدَارَا

766. Und wie „ḥubārā“, „summahā“, „sibaṭrā“, „dhikrā“ und „ḥiththīthā“ zusammen mit „kufurrā“,
767. ebenso „khullayṭā“ mit „shuqqārā“; und was anders ist als diese, führe auf Seltenheit zurück.

Dichtung

٧٦٨. لِمَدِّهَا فَعْلَاءُ أَفْعِلَاءُ مُثَلَّثَ العَيْنِ وَفَعْلَلَاءُ
٧٦٩. ثُمَّ فِعَالَا فُعْلُلَا فَاعُولَا وَفَاعِلَاءُ فِعْلِيَا مَفْعُولَا
٧٧٠. وَمُطْلَقَ العَيْنِ فَعَالَا وَكَذَا مُطْلَقَ فَاءٍ فَعَلَاءُ أُخِذَا

768. Für ihre Dehnung (gelten die Muster) faʿlāʾ, afʿilāʾ, (ein Muster) mit dreifach vokalisiertem ʿAyn, und faʿlalāʾ,
769. dann fiʿālā, fuʿlulā, fāʿūlā, fāʿilāʾ, fiʿlīyā, mafʿūlā,
770. und faʿālā mit beliebig vokalisiertem ʿAyn; und ebenso wurde faʿalāʾ mit beliebig vokalisiertem Fāʾ genommen.