Berliner Muslime

Die Alfiyya des Ibn Malik · Kapitel 71 von 82

Das Maqṣūr und das Mamdūd

Das Maqṣūr und das Mamdūd

Dichtung

٧٧١. إِذَا اسْمٌ اسْتَوْجَبَ مِنْ قَبْلِ الطَّرَفْ فَتْحاً وَكَانَ ذَا نَظِيرٍ كَالأَسَفْ
٧٧٢. فَلِنَظِيرِهِ المُعَلِّ الآخِرِ ثُبُوتُ قَصْرٍ بِقِيَاسٍ ظَاهِرِ

771. Wenn ein Nomen vor dem Endbuchstaben eine Fatha verlangt und ein Gegenstück hat, wie „al-asaf“ (der Kummer),
772. so steht seinem Gegenstück mit schwachem Ende die Kürzung nach einer klaren Regel (Analogie) fest zu,

Dichtung

٧٧٣. كَفِعَلٍ وَفُعَلٍ فِي جَمْعِ مَا كَفِعْلَةٍ وَفُعْلَةٍ نَحْوُ الدُّمَى
٧٧٤. وَمَا اسْتَحَقَّ قَبْلَ آخِرٍ أَلِفْ فَالمَدُّ فِي نَظِيرِهِ حَتْماً عُرِفْ

773. wie fiʿal und fuʿal im Plural von (Nomen wie) fiʿla und fuʿla, etwa „ad-dumā“ (die Statuen).
774. Und was vor dem Endbuchstaben ein Alif verdient – bei dessen Gegenstück ist die Dehnung als zwingend bekannt,

Dichtung

٧٧٥. كَمَصْدَرِ الفِعْلِ الَّذِي قَدْ بُدِئَا بِهَمْزِ وَصْلٍ كَارْعَوَى وَكَارْتَأَى
٧٧٦. وَالعَادِمُ النَّظِيرِ ذَا قَصْرٍ وَذَا مَدٍّ بِنَقْلٍ كَالحِجَا وَكَالحِذَا
٧٧٧. وَقَصْرُ ذِي المَدِّ اضْطِرَاراً مُجْمَعُ عَلَيْهِ وَالعَكْسُ بِخُلْفٍ يَقَعُ

775. wie das Verbalnomen des Verbs, das mit einem Verbindungs-Hamza beginnt, wie „irʿawā“ und „irtaʾā“.
776. Und was kein Gegenstück hat – ob mit Kürzung oder mit Dehnung –, (bestimmt man) durch Überlieferung, wie „al-ḥijā“ und „al-ḥidhā“.
777. Und die Kürzung des Gedehnten aus Zwang ist einhellig anerkannt; das Umgekehrte geschieht unter Meinungsverschiedenheit.