Berliner Muslime

Die Alfiyya des Ibn Malik · Kapitel 72 von 82

Die Bildung des Duals von Maqṣūr und Mamdūd und ihres gesunden Plurals

Die Bildung des Duals von Maqṣūr und Mamdūd und ihres gesunden Plurals

Dichtung

٧٧٨. آخِرَ مَقْصُورٍ تُثَنِّي اجْعَلْهُ يَا إِنْ كَانَ عَنْ ثَلَاثَةٍ مُرْتَقِيَا
٧٧٩. كَذَا الَّذِي اليَا أَصْلُهُ نَحْوُ الفَتَى وَالجَامِدُ الَّذِي أُمِيلَ كَمَتَى
٧٨٠. فِي غَيْرِ ذَا تُقْلَبُ وَاواً الأَلِفْ وَأَوْلِهَا مَا كَانَ قَبْلُ قَدْ أُلِفْ

778. Das Ende eines Maqṣūr, das du in den Dual setzt, mache zu „yāʾ“, wenn es über drei (Radikale) hinausgeht;
779. ebenso (bei dem), dessen Ursprung ein yāʾ ist, wie „al-fatā“, und bei dem nicht abgeleiteten (Wort), das mit Imāla gesprochen wird, wie „matā“.
780. In anderen Fällen wird das Alif zu wāw; und lass ihm folgen, was zuvor üblich war.

Dichtung

٧٨١. وَمَا كَصَحْرَاءَ بِوَاوٍ ثُنِّيَا وَنَحْوُ عِلْبَاءٍ كِسَاءٍ وَحَيَا
٧٨٢. بِوَاوٍ أَوْ هَمْزٍ وَغَيْرَ مَا ذُكِرْ صَحِّحْ وَمَا شَذَّ عَلَى نَقْلٍ قُصِرْ

781. Und was wie „ṣaḥrāʾ“ ist, wird mit wāw in den Dual gesetzt; und Ähnliches wie „ʿilbāʾ“, „kisāʾ“ und „ḥayā“
782. mit wāw oder Hamza; und alles andere als das Genannte lass unverändert; und was abweicht, ist auf Überlieferung beschränkt.

Dichtung

٧٨٣. وَاحْذِفْ مِنَ المَقْصُورِ فِي جَمْعٍ عَلَى حَدِّ المُثَنَّى مَا بِهِ تَكَمَّلَا
٧٨٤. وَالفَتْحَ أَبْقِ مُشْعِراً بِمَا حُذِفْ وَإِنْ جَمَعْتَهُ بِتَاءٍ وَأَلِفْ
٧٨٥. فَالأَلِفَ اقْلِبْ قَلْبَهَا فِي التَّثْنِيَهْ وَتَاءِ ذِي التَّا أَلْزِمَنَّ تَنْحِيَهْ

783. Und lass beim Maqṣūr im Plural nach Art des Duals das weg, womit es vervollständigt wurde,
784. und behalte die Fatha bei, die auf das Weggelassene hinweist; und wenn du es mit Tāʾ und Alif pluralisierst,
785. so wandle das Alif um, wie du es beim Dual umgewandelt hast; und das Tāʾ dieses Tāʾ-Wortes entferne unbedingt.

Dichtung

٧٨٦. وَالسَّالِمَ العَيْنِ الثُّلَاثِيَّ اسْماً أَنِلْ إِتْبَاعَ عَيْنٍ فَاءَهُ بِمَا شُكِلْ
٧٨٧. إِنْ سَاكِنَ العَيْنِ مُؤَنَّثاً بَدَا مُخْتَتَماً بِالتَّاءِ أَوْ مُجَرَّدَا
٧٨٨. وَسَكِّنِ التَّالِيَ غَيْرَ الفَتْحِ أَوْ خَفِّفْهُ بِالفَتْحِ فَكُلّاً قَدْ رَوَوْا

786. Dem dreiradikaligen Nomen mit gesundem ʿAyn gewähre die Angleichung des ʿAyn an das Fāʾ in dessen Vokalisierung,
787. wenn es mit Sukun auf dem ʿAyn und feminin erscheint, mit Tāʾ endend oder ohne (Tāʾ).
788. Und setze den Folgenden – außer dem mit Fatha – auf Sukun, oder erleichtere ihn mit Fatha; beides haben sie überliefert.

Dichtung

٧٨٩. وَمَنَعُوا إِتْبَاعَ نَحْوِ ذِرْوَهْ وَزُبْيَةٍ وَشَذَّ كَسْرُ جِرْوَهْ
٧٩٠. وَنَادِرٌ أَوْ ذُو اضْطِرَارٍ غَيْرُ مَا قَدَّمْتُهُ أَوْ لِأُنَاسٍ انْتَمَى

789. Und sie verwehrten die Angleichung bei (Wörtern) wie „dhirwa“ und „zubya“; und abweichend ist die Kasra bei „jirwa“.
790. Und selten oder aus Zwang (bedingt) ist alles andere als das, was ich vorangestellt habe, oder es ist (bestimmten) Leuten zuzuschreiben.