Berliner Muslime

Die Alfiyya des Ibn Malik · Kapitel 80 von 82

Das Idghām (die Assimilation)

Das Idghām (die Assimilation)

Dichtung

٩٩١. أَوَّلَ مِثْلَيْنِ مُحَرَّكَيْنِ فِي كِلْمَةٍ ادْغِمْ لَا كَمِثْلِ صُفَفِ

991. Den ersten von zwei gleichen, bewegten Buchstaben innerhalb eines Wortes assimiliere – nicht aber bei Formen wie „ṣufaf",

Dichtung

٩٩٢. وَذُلُلٍ وَكِلَلٍ وَلَبَبِ وَلَا كَجُسَّسٍ وَلَا كَٱخْصُصَ ٱبِي

992. „dulul", „kilal" und „labab", und nicht bei Formen wie „jussas", und nicht wie in „ikhṣuṣ abī",

Dichtung

٩٩٣. وَلَا كَهَيْلَلَ وَشَذَّ فِي أَلِلْ وَنَحْوِهِ فَكٌّ بِنَقْلٍ فَقُبِلْ

993. und nicht wie bei „hailala". Eine Ausnahme ist bei „alil" und Ähnlichem die Nichtassimilierung; sie ist durch Überlieferung belegt und wurde daher anerkannt.

Dichtung

٩٩٤. وَحَيِيَ ٱفْكُكْ وَٱدَّغِمْ دُونَ حَذَرْ كَذَاكَ نَحْوُ تَتَجَلَّى وَٱسْتَتَرْ

994. Bei „ḥayiya" darfst du auflösen oder assimilieren, ohne Bedenken; ebenso bei Formen wie „tatajallā" und „istatara".

Dichtung

٩٩٥. وَمَا بِتَاءَيْنِ ٱبْتُدِي قَدْ يُقْتَصَرْ فِيهِ عَلَى تَا كَتَبَيَّنُ العِبَرْ

995. Und bei dem, was mit zwei Tā' beginnt, begnügt man sich bisweilen mit einem einzigen Tā', wie in „tabayyanu al-ʿibar".

Dichtung

٩٩٦. وَفُكَّ حَيْثُ مُدْغَمٌ فِيهِ سَكَنْ لِكَوْنِهِ بِمُضْمَرِ الرَّفْعِ ٱقْتَرَنْ

996. Aufgelöst wird dort, wo der Buchstabe, in den assimiliert würde, vokallos ist, weil er mit einem verborgenen Nominativpronomen verbunden ist,

Dichtung

٩٩٧. نَحْوُ حَلَلْتُ مَا حَلَلْتَهُ وَفِي جَزْمٍ وَشِبْهِ الجَزْمِ تَخْيِيرٌ قُفِي

997. wie in „ḥalaltu" und „mā ḥalaltahu". Beim Jussiv und bei dem, was dem Jussiv gleicht, wurde eine Wahlmöglichkeit zugestanden.

Dichtung

٩٩٨. وَفَكُّ أَفْعِلْ فِي التَّعَجُّبِ ٱلْتُزِمْ وَٱلْتُزِمَ الإِدْغَامُ أَيْضاً فِي هَلُمْ

998. Die Auflösung bei „afʿil" im Ausdruck des Staunens ist verpflichtend; und verpflichtend ist die Assimilation auch bei „halumma".