يَنْبَغِي لِكُلٍّ مِنْهُمَا أَنْ لَا يُخِلَّ بِوَظِيفَتِهِ لِعُرُوضِ مَرَضٍ خَفِيفٍ وَنَحْوِهِ مِمَّا يُمْكِنُ مَعَهُ الِاشْتِغَالُ، وَأَنْ لَا يَسْأَلَ أَحَدًا تَعَنُّتًا وَتَعْجِيزًا، فَالسَّائِلُ تَعَنُّتًا وَتَعْجِيزًا لَا يَسْتَحِقُّ جَوَابًا.
Jeder von beiden soll seine Aufgabe nicht wegen einer leichten Krankheit oder Ähnlichem vernachlässigen, bei der die Beschäftigung mit dem Wissen möglich bleibt; und er soll niemanden fragen, um ihn in Verlegenheit zu bringen und bloßzustellen; denn wer fragt, um in Verlegenheit zu bringen und bloßzustellen, verdient keine Antwort.
وَأَنْ يَعْتَنِيَ بِتَحْصِيلِ الْكُتُبِ شِرَاءً وَاسْتِعَارَةً، وَلْيَشْتَغِلْ بِنَسْخِهِ أَوِ اسْتِنْسَاخِهِ إِذَا كَانَ نَفِيسًا، وَلْيَعْتَنِ بِتَصْحِيحِهِ، وَلَا يَرْتَضِ الِاسْتِعَارَةَ مَعَ إِمْكَانِ تَحْصِيلِهِ، فَإِنِ اسْتَعَارَهُ لَمْ يُبْطِىءْ بِهِ لِئَلَّا يَفُوتَ الِانْتِفَاعُ بِهِ عَلَى صَاحِبِهِ. وَلَا يَكْسَلْ عَنْ تَحْصِيلِ الْفَائِدَةِ مِنْهُ، وَلَا يَمْتَنِعْ مِنْ إِعَارَتِهِ غَيْرَهُ؛ لِأَنَّهُ إِعَانَةٌ عَلَى الْعِلْمِ مَعَ مَا فِي مُطْلَقِ الْعَارِيَةِ مِنَ الْفَضْلِ.
Er soll sich darum bemühen, Bücher zu erwerben – durch Kauf oder Ausleihe – und sich damit befassen, das Buch abzuschreiben oder abschreiben zu lassen, wenn es kostbar ist, und darauf achten, es zu berichtigen. Er soll sich nicht mit dem Ausleihen begnügen, wenn er es erwerben kann. Leiht er es aus, so behält er es nicht zu lange, damit dem Eigentümer der Nutzen daraus nicht entgeht. Er soll nicht zu träge sein, Nutzen daraus zu ziehen, und sich nicht weigern, es anderen zu leihen; denn das ist eine Hilfe zum Wissen, abgesehen von dem Verdienst, der im Ausleihen überhaupt liegt.
رُوِيَ أَنَّ رَجُلًا قَالَ لِأَبِي الْعَتَاهِيَةِ: أَعِرْنِي كِتَابَكَ، قَالَ: إِنِّي أَكْرَهُ ذَلِكَ. قَالَ: أَمَا عَلِمْتَ أَنَّ الْمَكَارِمَ مَوْصُولَةٌ بِالْمَكَارِهِ؟ فَأَعَارَهُ.
Es wird berichtet, dass ein Mann zu Abu l-ʿAtahiya sagte: Leih mir dein Buch! Er sagte: Das ist mir unangenehm. Der Mann sagte: Weißt du denn nicht, dass edle Taten mit Unangenehmem verbunden sind? Da lieh er es ihm.
وَيُسْتَحَبُّ شُكْرُ الْمُعِيرِ؛ لِإِحْسَانِهِ. وَلْيَحْذَرْ مِنَ الْإِبْطَاءِ بِهَا عَنْ أَرْبَابِهَا؛ قَالَ الزُّهْرِيُّ: إِيَّاكَ وَغُلُولَ الْكُتُبِ ـ يَعْنِي حَبْسَهَا عَنْ أَصْحَابِهَا ـ. وَبِسَبَبِ حَبْسِهَا امْتَنَعَ غَيْرُ وَاحِدٍ مِنْ إِعَارَتِهَا، وَأَنْشَدُوا فِي ذَلِكَ أَشْيَاءَ كَثِيرَةً.
Es ist empfehlenswert, dem Verleihenden für seine Güte zu danken. Und er soll sich davor hüten, die Bücher ihren Eigentümern lange vorzuenthalten. Az-Zuhri sagte: Hüte dich vor der Veruntreuung von Büchern – er meinte damit, sie ihren Eigentümern vorzuenthalten. Weil man sie vorenthielt, weigerten sich so manche, sie zu verleihen, und man hat darüber vieles in Versen gedichtet.