Berliner Muslime

Die Adschurrumiyya – Einführung in die arabische Grammatik · Kapitel 3 von 7

Die Verben und was sie in den Subjunktiv und den Apokopat setzt

Das Kapitel im Überblick

الْأَفْعَالُ
Die Verben (al-afʿāl)
und was das Präsens-Verb in den Subjunktiv und in den Apokopat setzt
الْأَفْعَالُ ثَلَاثَةٌ
Die Verben sind drei
  1. 1
    مَاضٍ
    Das Perfekt (māḍī)
    stets eine Fatha am letzten Buchstaben – wie ḍaraba (er schlug)
  2. 2
    مُضَارِعٌ
    Das Präsens-Verb (muḍāriʿ)
    wie yaḍribu (er schlägt)
  3. 3
    أَمْرٌ
    Der Imperativ (amr)
    steht stets im Apokopat (dschazm) – wie iḍrib (schlag!)
الْمُضَارِعُ
Das Präsens-Verb: Kennzeichen und Regel
  1. 4
    فِي أَوَّلِهِ إِحْدَى الزَّوَائِدِ الْأَرْبَعِ
    Am Anfang steht einer der vier Zusatzbuchstaben
    das Merkwort „anaitu“ fasst sie zusammen: Alif, Nun, Ya, Ta
  2. 5
    مَرْفُوعٌ أَبَدًا
    Stets im Indikativ (rafʿ)
    bis ein Subjunktiv auslösendes Wort (nāṣib) oder ein Apokopat auslösendes Wort (dschāzim) davortritt
النَّوَاصِبُ عَشَرَةٌ
Die Partikeln des Subjunktivs (nawāṣib): zehn
  1. 6
    أَنْ، وَلَنْ، وَإِذَنْ، وَكَيْ
    an, lan, idhan, kai
    dass – niemals – dann also – damit
  2. 7
    لَامُ كَيْ، وَلَامُ الْجُحُودِ
    Das Lām des kai und das Lām der Verneinung
    Lām der Absicht und lām al-dschuḥūd
  3. 8
    حَتَّى
    ḥattā (bis/damit)
  4. 9
    الْجَوَابُ بِالْفَاءِ وَالْوَاوِ
    Die Antwort mit fa- und mit wa-
  5. 10
    أَوْ
    au (oder/bis)
الْجَوَازِمُ ثَمَانِيَةَ عَشَرَ
Die Partikeln des Apokopats (dschawāzim): achtzehn
  1. 11
    لَمْ، لَمَّا، أَلَمْ، أَلَمَّا
    lam, lammā, a-lam, a-lammā
    nicht – noch nicht – etwa nicht? – etwa noch nicht?
  2. 12
    لَامُ الْأَمْرِ وَالدُّعَاءِ
    Das Lām des Befehls und des Bittgebets
  3. 13
    «لَا» فِي النَّهْيِ وَالدُّعَاءِ
    lā beim Verbot und beim Bittgebet
  4. 14
    إِنْ، وَمَا، وَمَنْ، وَمَهْمَا، وَإِذْمَا
    in, mā, man, mahmā, idhmā
    wenn – was auch immer – wer auch immer – was auch immer – wenn
  5. 15
    أَيٌّ، وَمَتَى، وَأَيَّانَ، وَأَيْنَ
    ayy, matā, ayyāna, aina
    welcher auch immer – wann auch immer – wann auch immer – wo auch immer
  6. 16
    أَنَّى، وَحَيْثُمَا، وَكَيْفَمَا
    annā, ḥaithumā, kaifamā
    wo/wie auch immer – wo auch immer – wie auch immer
  7. 17
    إِذَا فِي الشِّعْرِ خَاصَّةً
    idhā (wenn) – nur in der Dichtung

Übersicht der Redaktion – sie fasst zusammen und gehört nicht zum Text des Verfassers.

بَابُ الْأَفْعَالِ
Kapitel: Die Verben (al-afʿāl)
الْأَفْعَالُ ثَلَاثَةٌ: مَاضٍ، وَمُضَارِعٌ، وَأَمْرٌ، نَحْوُ: ضَرَبَ، وَيَضْرِبُ، وَاضْرِبْ.
Die Verben sind drei: das Perfekt (māḍī), das Präsens-Verb (muḍāriʿ) und der Imperativ (amr), wie: ḍaraba (er schlug), yaḍribu (er schlägt) und iḍrib (schlag!).
فَالْمَاضِي مَفْتُوحُ الْآخِرِ أَبَدًا، وَالْأَمْرُ مَجْزُومٌ أَبَدًا.
Das Perfekt hat stets eine Fatha am letzten Buchstaben, und der Imperativ steht stets im Apokopat (dschazm).
وَالْمُضَارِعُ مَا كَانَ فِي أَوَّلِهِ إِحْدَى الزَّوَائِدِ الْأَرْبَعِ الَّتِي يَجْمَعُهَا قَوْلُكَ: «أَنَيْتُ»،
Das Präsens-Verb ist dasjenige, an dessen Anfang einer der vier Zusatzbuchstaben steht, die das Merkwort „anaitu“ (Alif, Nun, Ya, Ta) zusammenfasst.
وَهُوَ مَرْفُوعٌ أَبَدًا حَتَّى يَدْخُلَ عَلَيْهِ نَاصِبٌ أَوْ جَازِمٌ.
Es steht stets im Indikativ (rafʿ), bis ein Subjunktiv auslösendes Wort (nāṣib) oder ein Apokopat auslösendes Wort (dschāzim) davortritt.
فَالنَّوَاصِبُ عَشَرَةٌ، وَهِيَ: أَنْ، وَلَنْ، وَإِذَنْ، وَكَيْ، وَلَامُ كَيْ، وَلَامُ الْجُحُودِ، وَحَتَّى، وَالْجَوَابُ بِالْفَاءِ وَالْوَاوِ، وَأَوْ.
Die Partikeln des Subjunktivs (nawāṣib) sind zehn: an (dass), lan (niemals), idhan (dann also), kai (damit), das Lām des kai (Lām der Absicht), das Lām der Verneinung (lām al-dschuḥūd), ḥattā (bis/damit), die Antwort mit fa- und mit wa- und au (oder/bis).
وَالْجَوَازِمُ ثَمَانِيَةَ عَشَرَ، وَهِيَ: لَمْ، لَمَّا، أَلَمْ، أَلَمَّا، وَلَامُ الْأَمْرِ وَالدُّعَاءِ، وَ«لَا» فِي النَّهْيِ وَالدُّعَاءِ،
Die Partikeln des Apokopats (dschawāzim) sind achtzehn: lam (nicht), lammā (noch nicht), a-lam (etwa nicht?), a-lammā (etwa noch nicht?), das Lām des Befehls und des Bittgebets, lā beim Verbot und beim Bittgebet,
وَإِنْ، وَمَا، وَمَنْ، وَمَهْمَا، وَإِذْمَا، وَأَيٌّ، وَمَتَى، وَأَيَّانَ، وَأَيْنَ، وَأَنَّى، وَحَيْثُمَا، وَكَيْفَمَا، وَإِذَا فِي الشِّعْرِ خَاصَّةً.
in (wenn), mā (was auch immer), man (wer auch immer), mahmā (was auch immer), idhmā (wenn), ayy (welcher auch immer), matā (wann auch immer), ayyāna (wann auch immer), aina (wo auch immer), annā (wo/wie auch immer), ḥaithumā (wo auch immer), kaifamā (wie auch immer) und idhā (wenn) – dieses aber nur in der Dichtung.

Einen Fehler gefunden?

Dann melde ihn bitte — mit der Stelle, um die es geht. Jede Meldung wird gelesen und führt zu einer neuen Fassung des Buches.