Berliner Muslime

Das Buch des Tauhid, der das Recht Allahs gegenüber den Dienern ist · Kapitel 54 von 67

Man sagt nicht: „mein Diener“ und „meine Dienerin“

Das Kapitel im Überblick

لَا يَقُولُ: عَبْدِي وَأَمَتِي
Man sagt nicht: „mein Diener“ und „meine Dienerin“
ein Hadith von Abu Huraira im Sahih, mit fünf Fragen
النَّهْيُ عَنْ قَوْلِ: عَبْدِي وَأَمَتِي
Das Verbot zu sagen: „mein Diener“, „meine Dienerin“
  1. 1
    تَعْلِيمُ الْأَوَّلِ قَوْلَ: فَتَايَ وَفَتَاتِي وَغُلَامِي
    Sondern: „mein junger Mann, meine junge Frau, mein Junge“
لَا يَقُولُ الْعَبْدُ: رَبِّي، وَلَا يُقَالُ لَهُ: أَطْعِمْ رَبَّكَ
Der Diener sagt nicht: „mein Herr (Rabb)“
und man sagt nicht zu ihm: „Gib deinem Herrn zu essen“
  1. 2
    تَعْلِيمُ الثَّانِي قَوْلَ: سَيِّدِي وَمَوْلَايَ
    Sondern: „mein Gebieter und mein Schutzherr“
التَّنْبِيهُ لِلْمُرَادِ
Der Hinweis auf das, worum es geht
  1. 3
    وَهُوَ تَحْقِيقُ التَّوْحِيدِ حَتَّى فِي الْأَلْفَاظِ
    Den Tauhid verwirklichen – sogar in den Worten

Übersicht der Redaktion – sie fasst zusammen und gehört nicht zum Text des Verfassers.

Hadith
لَا يَقُلْ أَحَدُكُمْ: أَطْعِمْ رَبَّكَ، وَضِّئْ رَبَّكَ، وَلْيَقُلْ: سَيِّدِي وَمَوْلَايَ. وَلَا يَقُلْ أَحَدُكُمْ: عَبْدِي وَأَمَتِي، وَلْيَقُلْ: فَتَايَ وَفَتَاتِي وَغُلَامِي.
Keiner von euch soll sagen: Gib deinem Herrn (Rabb) zu essen, hilf deinem Herrn beim Wudu. Sondern er soll sagen: mein Gebieter und mein Schutzherr. Und keiner von euch soll sagen: mein Diener und meine Dienerin. Sondern er soll sagen: mein junger Mann, meine junge Frau und mein Junge.
Überliefert von Abu Huraira, radiyallahu anhu; im Sahih
فِيهِ مَسَائِلُ:
Darin liegen folgende Fragen:
الْأُولَى: النَّهْيُ عَنْ قَوْلِ: عَبْدِي وَأَمَتِي.
Die Erste: das Verbot zu sagen: „mein Diener“ und „meine Dienerin“.
الثَّانِيَةُ: لَا يَقُولُ الْعَبْدُ: رَبِّي، وَلَا يُقَالُ لَهُ: أَطْعِمْ رَبَّكَ.
Die Zweite: Der Diener sagt nicht „mein Herr (Rabb)“, und man sagt nicht zu ihm: „Gib deinem Herrn zu essen.“
الثَّالِثَةُ: تَعْلِيمُ الْأَوَّلِ قَوْلَ: فَتَايَ وَفَتَاتِي وَغُلَامِي.
Die Dritte: dass der Erste gelehrt wird zu sagen: „mein junger Mann, meine junge Frau und mein Junge“.
الرَّابِعَةُ: تَعْلِيمُ الثَّانِي قَوْلَ: سَيِّدِي وَمَوْلَايَ.
Die Vierte: dass der Zweite gelehrt wird zu sagen: „mein Gebieter und mein Schutzherr“.
الْخَامِسَةُ: التَّنْبِيهُ لِلْمُرَادِ، وَهُوَ تَحْقِيقُ التَّوْحِيدِ حَتَّى فِي الْأَلْفَاظِ.
Die Fünfte: der Hinweis auf das, worum es geht: den Tauhid zu verwirklichen – sogar in den Worten.

Einen Fehler gefunden?

Dann melde ihn bitte — mit der Stelle, um die es geht. Jede Meldung wird gelesen und führt zu einer neuen Fassung des Buches.